Immunsystem

Jeder Organismus, egal ob Einzeller oder vielzelliges Lebewesen existiert im Austausch mit seiner Umwelt. Aus dieser Umwelt entnimmt er sich seine Nahrung, er nutzt die Wärme und erhält bei höheren Lebewesen die Liebe der Mutter. Alle diese Faktoren sind lebensnotwendig, können aber auch zu heftig, übertrieben sein; Mutterliebe wird Einengung, zu starke Wärme führt zu Verbrennungen und Lebensmittel können verdorben sein.

Gegen diese Noxen - egal ob auf physischer oder psychischer Ebene - muss sich der Organismus verteidigen, er entwickelt Krankheitssymptome und kehrt nach erfolgreicher Abwehr wieder in den gesunden Zustand zurück. Diese Anpassung oder auch Eigenregulation ist jedem Organismus genetisch mitgegeben und er erlernt sie im Laufe der Zeit, immer wiederkehrende Krankheiten weisen auf eine ererbte Schwäche hin.

Um sich nun mit der Umwelt erfolgreich auseinandersetzen zu können, bedarf es eines Abwehrmechanismus - auf psychischer Ebene überwinden wir zum Beispiel die Trauer nach dem Tod eines Angehörigen - auf physischer Ebene manifestiert sich unsere Abwehr im Immunsystem.

Die Hauptaufgaben des Immunsystems sind der Abbau zerstörter Zellen zum Beispiel nach einer Verletzung, das Aussortieren körpereigener mutierter Krebszellen und die Bekämpfung von krankmachenden Mikroorganismen.

Früher hieß es in allen Lehrbüchern, dass dazu es für das Immunsystem am wichtigsten sei, zu unterscheiden zwischen „eigen" und „fremd“, doch ist dies nicht mehr haltbar, wenn man bedenkt, daß Krebszellen körpereigene Zellen sind, während sich aber in unserem Körper mehr FremdDNA als eigene DNA finden lässt, wir also mehr gute Mikro- Organismen in uns tragen als dass wir durch Krankmachende Keime bedroht werden.

Da das Immunsystem überall im Körper benötigt wird, gibt es in jedem Organ bestimmte dort ansässige Immunzellen, aber das Immunsystem bedient sich auch des Herzkreislaufsystems, um über das ebenfalls überall im Körper fließende Blut immunkompetente Zellen zu verteilen. Dies sind die Zellen der weißen Blutkörperchen, die an einzelnen Stellen konzentriert auftreten, nämlich in den Lymphknoten.

Hier finden wir einerseits unspezifische Zellen, andererseits spezifische Zellen. Die unspezifischen Zellen, zum Beispiel so genannte Fresszellen sind von Anfang an da, d.h. schon im Embryo aktiv, sie fressen eingedrungene Keime und abgestorbenes Gewebe, d.h. nach der Geburt bauen sie z.B. die überflüssige Nabelschnur ab.

Die spezifischen Zellen des Immunsystems werden erst nach der Geburt aktiv und müssen in die Schule gehen; beim Kontakt mit einem ganz bestimmten Keim, zum Beispiel die Masernvirus vermehrt sich eine ganz spezifische Zell Linie, die dieses Masernvirus erkennt, sie bilden Antikörper gegen dieses Virus und kennzeichnen es so, dass es von den Fresszellen besser aufgenommen werden kann. Gleichzeitig bilden sich aber auch Gedächtniszellen, so dass wir beim Zweitkontakt mit Masernviren dann sofort reagieren können und deshalb nur einmal an Masern erkranken.

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Es ist also enorm wichtig, dass das Immunsystem trainieren kann,

dass es lernt, Infekte durchzustehen und zu bewältigen, aber leider wird es durch die Schulmedizin ständig direkt (Entzündungshemmer und Cortison) und indirekt (Antibiotika, Wurmkuren) geschwächt, bis es dann entgleist, siehe unten.

Würmer und Wurmkuren betreffen heute viel häufiger unsere Tiere als uns Menschen. Erwachsene Würmer leben zumeist im Darm, als Larven machen sie teilweise eine Wanderung im Wirt durch, um später dann wieder ausgeschieden zu werden. Sie sind an den entsprechenden Wirt angepasst, nehme ich als Mensch den Bandwurm eines Hundes auf, so verläuft sich dieser in mir und kann dabei üble Schäden anrichten. Nun hat sich aber das Immunsystem der potentiellen Wirte im Lauf der Evolution immer mit Würmern auseinandergesetzt, es hat gelernt zu kämpfen.

Diese Kämpfe braucht es in unserer heutigen hygienischen Zeit nicht mehr und so läuft das Immunsystem leer und entwickelt immer mehr Krankheiten wie Allergien und Autoimmunerkrankungen siehe unten. Und hier kommen wieder die Würmer ins Spiel; eine sehr unangenehme Autoimmunerkrankung bei Menschen ist die Colitis ulcerosa, bei der das Immunsystem des Patienten seinen Dickdarm anknabbert und zerstört, die Patienten haben häufig schmerzhaften blutigen Durchfall, stehen unter schweren nebenwirkungsreichen Medikamenten, bis ihnen irgendwann ein Teil des betroffenen Darmes entfernt wird.

Findige Wissenschaftler geben diesen Patienten einen Cocktail aus Wurmeiern zu trinken, diese entwickeln sich im Darm zu harmlosen Würmern, die sich an der Darmwand festhalten. Das Wunderbare daran ist, dass das Immunsystem dieser Patienten jetzt etwas zu tun hat, es kämpft gegen die Würmer und zerstört nicht den eigenen Darm;

Arbeitslosigkeit ist nicht nur ein gesellschaftliches Problem, sondern auch ein medizinisches.

Aus diesem Grund heraus gebe ich nicht wie üblicherweise für Ihr Tier ständig Wurmkuren ab, sondern untersuche den Kot auf vorhandene Würmer, um dann gezielt zu entwurmen, bei Hund und Katze, die im engen Kontakt mit uns leben zur völligen Wurmfreiheit hin, beim Pferd bis zu einer geringen Wurmbürde hin.

Böse Bakterien und Antibiotika Bakterien sind einzellige Lebewesen, die schon seit Jahrmillionen Jahren gibt. Sie werden von der Schulmedizin immer als böse Krankheitserreger dargestellt und tatsächlich gab es mit den Erregern von Pest und Milzbrand als Beispiel hoch krankmachende Bakterien.

Einer der wichtigsten Forscher diesbezüglich war vor Jahrhunderten der Franzose Louis Pasteur, der gegen Ende seines Lebens aber erkennen musste: „Die Mikrobe ist nix, das Terrain ist alles.“

So haben wir auf Seiten der Mikroben ganz unterschiedliche Krankheitsstärken, d.h. Pathogenität. Der Erreger der Pest ist hoch pathogen, er verbreitet sich schnell, befällt viele Menschen und führt bei diesen oft zum Tod. Es gibt aber eine überwältigende Anzahl von Bakterien, die auf uns, in uns leben und dabei überhaupt nicht pathogen sind, sondern unser Leben erst ermöglichen, die Darmbakterien sind die bekanntesten.

Der Mikrobe gegenüber steht der Wirt mit seiner Anfälligkeit, sieben Hunde mit sechs Besitzern gehen spazieren und geraten in den Regen, ein Hund hat hinterher eine Bronchitis, die anderen nicht, eine Hundebesitzerin hat hinterher eine Blasenentzündung, die anderen nicht.

Der Schulmediziner weist Bakterien im Auswurf bzw. im Urin nach und tituliert diese als Krankheitserreger, um sie antibiotisch zu unterdrücken, aber können es tatsächlich KrankheitsERREGER sein, wenn alle anderen Teilnehmer des Spaziergangs nix haben?

Anstelle ständig die allgegenwärtigen Bakterien nachzuweisen und zu unterdrücken, wäre es doch viel sinnvoller, das Immunsystem des anfälligen Patienten zu stärken (siehe unten), aber dies überschreitet die Kompetenz der Schulmedizin. Lieber werden ständig Antibiotika gegeben und das sogar oft noch falsch.

Antibiotika sind nämlich chemische Substanzen, die ausschließlich gegen Bakterien wirken, aber die meisten der so genannten Erkältungskrankheiten im Spätherbst sind durch Viren bedingt, gegen die kein Antibiotikum hilft.

Laut kritischer Untersuchungen sind 40 % aller Antibiotika falsch verordnet

und tragen dazu bei, dass die Bakterien, die auch überleben wollen, Resistenzen ausbilden. Multiresistente Bakterien sind keine rumänischen Draculas, sondern selbst geschaffene Frankensteins und entstammen aus den schulmedizinischen Arztpraxen und Krankenhäusern durch deren ungebremsten, unsinnigen Antibiotikagebrauch.

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Unser Immunsystem hat jetzt im Laufe der Evolution Strategien entwickelt, sich einerseits mit krankmachenden Mikroben andererseits mit Verletzungen auseinanderzusetzen. Um einen bakteriellen / viralen Infekt abzuwehren, steigt als erstes unsere Körpertemperatur, denn bei Fieber können sich die Keime schlechter vermehren, aber die Zellen unseres Immunsystems können besser arbeiten. Leider kann das Fieber auch so hoch gehen, dass dadurch körpereigene Eiweiße zerstört werden, dann sollte man natürlich das Fieber senken, aber bei einer Vielzahl von Infekten ist Fieber der beste Helfer, es mit Entzündungshemmern zu senken, macht uns wehrlos.

Das gleiche gilt für den Schmerz nach Verletzungen, er zwingt uns, den entsprechenden Körperteil ruhig zu halten. Gerade Kinder und Tiere werden nach dem Einsatz von Schmerzmitteln viel zu schnell wieder aktiv, da sie den Schmerz als Warnung nicht mehr spüren.

Cortison als körpereigenes Hormon wird seit seiner Entdeckung in immer zunehmendem Maße gebraucht, wie die beiden erstgenannten Substanzen hat es erhebliche Nebenwirkungen, abgesehen vom kurzfristigen Notfall heilt es nicht, sondern macht nur immer mehr abhängig.

Alle genannten Substanzen unterdrücken die körperliche Eigenregulation, das Immunsystem und führen im Akutfall maximal dazu, dass der Kranke kurzfristig wieder gesund wird, im chronischen Fall sind sie der beste Weg in Abhängigkeit und Nebenwirkungsfolgen.

Krankheiten, die direkt mit dem Immunsystem assoziiert sind, können sich auf unterschiedliche Art darstellen, durch ein schwaches Immunsystem, durch Allergien, durch Autoimmuner- krankungen und durch Krebs.

Das schwache Immunsystem ist daran zu erkennen, dass der Patient ständig an Bagatellinfekten leidet:

im Winter ständig erkältet ist usw.. Die Schulmedizin hat natürlich nur eine Antwort, ständig Antibiotika und Entzündungshemmer. Daneben gibt es aber auch außer den Infekten mit Allerweltkeimen ganz spezifische Infektionskrankheiten mit einem einzigen Keim, zum Beispiel Tollwut, Diphtherie, Masern und einige mehr, nach einem solchen überstandenem Infekt bildet das Immunsystem Gedächtniszellen, so dass wir kein zweites Mal mehr von dem gleichen Keim heimgesucht werden können.

Diese Fähigkeit, Gedächtniszellen zu bilden, liegt der schulmedizinischen Impfung zu Grunde. Dabei wird ein bestimmter Krankheitserreger zum Beispiel das Masernvirus abgetötet und dessen Bestandteile werden dem Impfkandidaten gespritzt, so dass das Immunsystem trotz dem Gedächtnis Zellen bildet und so vor einem richtigen Maserninfekte gewappnet sein soll. Im besten Fall schützt uns also die Impfung vor diesem einen geimpften Keim, unser Immunsystem ist aber dadurch in den seltensten Fällen besser, gesünder geworden, sondern insgesamt meistens kränker.

Die scheinbaren Vorteile von Impfungen werden aber seit deren Einführung extrem übertrieben dargestellt, eine der größten Lügen ist es, dass Infektionskrankheiten durch die Einführung von Impfungen ständig zurückgedrängt wurden. Siehe hierzu auch das Buch von Guido Buchwald: Impfen, das Geschäft mit der Angst. In diesem Buch weist der Autor nach, dass sämtliche Furcht erregenden Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Diphtherie, Pocken durch verbesserte Hygienemaßnahmen, durch gesunde Ernährung etc. zurückgingen und dass mit Einführung der Impfungen die Krankheiten wieder häufiger erschienen.

Wir alle werden seit Generationen von der Schulmedizin über den Wert von Impfungen belogen, die Sorge vor heftigen bis tödlichen Infektionskrankheiten wird verwandt, um uns zu einer angeblich ungefährlichem Vorsorgeimpfung zu manipulieren.

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Dabei stand schon die Einführung der ersten Impfung, die Impfung gegen Pocken in England unter einem eindeutigen Stern, der damalige englische König brauchte für seine Kriege gesunde Soldaten, die an einer gegnerischen Gewehrkugel verstarben und nicht an den Seuchen, die Feldzüge üblicherweise begleiteten. Napoleon führte aus gleichem Grund die Zwangsimpfung ein und daran hat sich bis heute nichts geändert. Der Irakkrieg gegen Saddam Hussein wurde geführt, weil selbiger Diktator angeblich im Besitz von Biowaffen war, nur konnte man diese bis heute im Irak nicht finden. Allerdings wurden die US-amerikanischen Soldaten von ihren fürsorglichen Generälen vor Ausbruch des Krieges gegen alle möglichen biologischen Kriegskeime geimpft, nicht wenige von ihnen leiden nach ihrer Rückkehr unter dem Irakkriegssyndrom.

Auffällig ist neben der Tatsache, dass die USA seither einen Zugang zu den persischen Ölvorkommen haben, der merkwürdige Zusammenhang, dass der damalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld - der die Impfungen ja befehligte - Hauptaktionär des gleichen Pharmakonzerns ist, der die Impfstoffe herstellt.

Mit Impfstoffen werden wir, kaum zur Welt gekommen schon konfrontiert, die Wichtigkeit von Impfungen bekommen wir auch von der Filmindustrie aufs Brot geschmiert wie in „World War Z“, indem die einzige Rettung vor einem Virus, der Menschen in blutrünstige Zombies verwandelt, natürlich… die Impfung ist.

Wenn aber kaum eine Impfung der Allgemeinheit den Nutzen bringt, den die Impfstoffhersteller uns versprechen, wie sieht es dann mit den Nebenwirkungen aus?

Während es einige wenige sinnvolle Impfungen gibt (als Hundehalter bin ich sehr froh, dass durch Bejagung von Füchsen und das Ausbringen von Tollwutimpfködern diese absolut lebensbedrohliche Seuche bei uns völlig gebannt ist), sind viele doch sehr fragwürdig; und mit der Zunahme von Impfungen steigen aber gleichzeitig andere Erkrankungen an, von denen man in den vorigen Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte kaum je etwas gehört hat.

Impfungen haben viele Nachteile und sind beteiligt an der immer weiteren Verbreitung von Allergien, Autoimmunerkrankungen und Krebs.

Allergien gab es sicherlich schon immer, nur waren diese so selten, dass sie in vergangenen medizinischen Schriften nie erwähnt wurden, der Begriff „hay fever = Heufieber = Heuschnupfen“ taucht in der medizinischen Literatur erstmals in England auf, einige Jahre nachdem der englische König begann, seine Landsleute zu impfen gegen Pocken, um die späteren Soldaten nicht an selbiger sterben zu lassen.

Allergien sind heute in der westlichen so genannten zivilisierten Welt weit verbreitet. Schätzungen der WHO nach leidet jedes vierte Kind an einer Allergie. Allergie, das übersensible Immunsystem bedeutet, dass unser Immunsystem auf kleine, an sich gar nicht krankmachende Stoffe, die so genannten Allergene überschießend reagiert.

Beim Menschen zum Beispiel in Form der Neurodermitis, des Heuschnupfens und des Asthmas, beim Hund in Form der atopischen Dermatitis, des Zwischenzehenekzems und beim Pferd in Form des Sommerekzems und der COB (= chronisch obstruktive Bronchitis= Asthma).

Landschaft mit Wald und Wiese

Bei Kontakt mit den Allergenen reagieren Haut und Schleimhaut mit Schwellung, Juckreiz, Sekretion bis hin zum kompletten Versagen beim anaphylaktischen Schock. Dass Allergien so stark zunehmen, ist genetisch nicht zu erklären, natürlich wird der Nachkomme zweier allergischer Eltern mit höherer Wahrscheinlichkeit auch Allergiker sein, dazu ist aber die Zeitspanne des Ansteigens der Allergien zu kurz, eine viel näherliegendere Erklärung ist die Schulmedizin, die das Immunsystem völlig durcheinanderbringt.

Einerseits wird jeder Bagatellinfekt sofort mit Fiebersenkern und Antibiotika unterdrückt, andererseits werden Kinder und Welpen schon in ihren ersten Lebensmonaten gnadenlos überimpft.

9fach Impfungen bei Kindern, 7fach Impfungen bei Hundewelpen sind eher die Regel als die Ausnahme.

Jetzt stellen Sie sich doch selbst einmal vor, Sie sitzen in einem Raum und werden von sieben Menschen gleichzeitig aber in unterschiedlichen Sprachen angesprochen, was werden sie sich wohl von deren Anrede merken können, aber genauso ergeht es dem Immunsystem unserer Jüngsten.

Während dasselbe also durch Impfungen hoffnungslos überlastet wird, nehmen ihm Antibiotika und Fiebersenker jede Chance eines vernünftigen (Abwehr) Trainings.

Mit Autoimmunerkrankungen, dem selbstzerstörerischen Immunsystem, verhält es sich nicht anders, warum geht das Immunsystem gegen den eigenen Körper vor? Warum zerstören Immunzellen die Nervenscheiden und führen zu MS, warum attackieren sie die Darmschleimhaut und führen zu Morbus Crohn? Weil sie durch Impfungen, Entzündungshemmer und Fiebersenker so durcheinandergebracht und arbeitslos sind, dass sie sich den eigenen Körper vornehmen und zerfleischen. Deshalb hilft auch das künstliche Einbringen harmloser Würmer in den Darmtrakt den Morbus Crohn Patienten, siehe oben.

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Auch mit Krebs ist es nix anderes. Laut WHO will gehen sämtliche Krebsstatistiken nach oben, beim Krebs teilen sich körpereigene Zellen auf einmal unkontrolliert und wuchern in die nähere Umgebung bzw. metastasieren in die Ferne.

Zellteilung an sich ist aber etwas ganz Normales, sie sorgt dafür, dass aus einer befruchteten Eizelle ein ganzes Individuum entsteht, sie sorgt dafür, dass Zellen der Haut immer wieder nachwachsen. Dazu muss die im Zellkern gelegene DNA jedes Mal kopiert werden und dabei ist klar, dass eine Kopie schlechter ist als das Original, eventuell von ihr so weit abweicht, dass sie sich dann verselbstständigt.

Auch das ist in der Evolution nicht neu und hat im Laufe der Zeit dazu geführt, dass unser Immunsystem Reparaturmechanismen für falsch kopierte DNA kennt bzw. entsprechende Zellen aussortiert, also ist ganz am Anfang von jedem Krebs wieder eine Immunschwäche und wodurch die entsteht, ist in den vorherigen Zeilen ausführlich beschrieben.

Am perversesten erscheint mir persönlich, dass gerade bei Kindern gerade Leukämie, also Krebs des Immunsystems mit am stärksten ansteigen. Da wird dem jungen Immunsystem durch Antibiotika und Fiebersenkern jede Trainingsmöglichkeit bei einem Infekt genommen, so lange, bis das Immunsystem völlig entartet. Und wenn bei anderen Krebsarten von der Schulmedizin künstlich Fieber zur Therapie erzeugt wird, dann erscheint dies mehr als schizophren.

Nun sind die Ursachen für Allergien, Autoimmunerkrankungen und Krebs sicherlich multifaktoriell - also nicht nur bei der Schulmedizin zu suchen - sondern es gibt viele weitere krankmachende Faktoren.

Wichtig dabei sind sicherlich noch mentale Einflüsse:

Allergie bedeutet im übertragenen Sinn, dass ich mit meiner an sich harmlosen Umwelt nicht zurechtkomme. Dabei sind die meisten Allergene Substanzen aus der Natur wie Katzenhaare und Blütenpollen. Aber diese natürlichen Substanzen lernen immer weniger Menschen kennen, da sie immer weniger Kontakt zur natürlichen Umwelt haben.

Wenn Babys geboren werden und zu sprechen beginnen, dann sind die ersten Worte nach „Mama, Papa, Oma, Opa“ meist „Miau, Muh, Mäh“ und weitere, und sie finden in den Schlaf mithilfe eines Kuscheltieres. Heutzutage wachsen aber immer mehr Kinder ohne Kontakt zu Tieren und Pflanzen im Städten auf.

Baby und Hund liegen zusammen auf dem Boden

Und wenn ich an Allergie denke, dann sehe ich vor meinem inneren Auge vor der Silhouette hässlicher Hochhäuser fünf Jugendliche zusammen auf einer Bank sitzen, stundenlang nicht miteinander redend, sondern mit ihren Smartphones beschäftigt. Sollten diese Jugendlichen auf einen Baum klettern, würde der erste Ast unter ihrem (Über) Gewicht brechen, sie selber würden sich die eigenen Knochen brechen bei einem Sprung aus einem halben Meter Höhe und wenn der(Birken) Baum gerade blüht, dann blüht auch der Heuschnupfen. Dabei ist schon lange bewiesen, dass Kinder aus einem landwirtschaftlichen Umfeld bedeutend weniger Allergien haben, es ist längst bewiesen, dass Kinder - ihrem Alter gerecht - die Tiere pflegen, eine größere soziale Kompetenz aufweisen. Aber Experten aus Politik fordern lauthals, dass die PC Kompetenz der deutschen Kinder erhöht werden müßte.

Bei Autoimmunkrankheiten muss ich immer an den Film „Rambo“ denken.

In diesem Film kommt der Vietnamkriegsveteran John Rambo lange nach Ende des Krieges in eine amerikanischen Kleinstadt und wird dort von dem despotischen Sheriff so lange drangsaliert, bis bei ihm sämtliche Stricke reißen und er im Alleingang fast eine ganze zu Hilfe gerufene Armeekompanie niedermäht.

Dem ein oder anderen Leser wird eventuell das Beispiel eines gewaltverherrlichenden Films nicht zu der eigenen Gänseblümchenvorstellung von Naturheilverfahren passen, aber genau das passiert, wenn ein Immunsystem nach einer weit über 100.000 Jahre anhaltenden Evolution in Ketten gelegt wird.

Mit dem Begriff Krebs assoziierte ich oft jugendliche Außenseiter, die in der Schule abgelehnt werden und den ganzen Tag über gewaltverherrlichende Computerspiele konsumieren. Irgendwann bekommen sie die Diagnose ADS oder ADHS und zusammen zur neuem PlayStation gibt es die Packung moderner Beruhigungsmittel. Diese Beruhigungsmittel machen sie leistungsfähiger, setzen aber deutlich emotionale Hemmschwellen herab. Und wenn dann aggressive Grundtendenzen vorhanden sind und entsprechende Jugendliche in einem waffenverherrlichenden Land wie den USA leben, dann ist der nächste Amoklauf vorprogrammiert.

Und so spiegeln sich gesellschaftliche Tendenzen wieder in Krankheiten des Einzelnen, der ja ein kleiner Teil der Gesellschaft ist.

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